Gewünschte Energieversorger

Der Gesetzgebern hat allen Stromkunden die Möglichkeit gegeben, aus allen für die Region möglichen Stromanbietern ihren gewünschten Versorger frei auszuwählen.

In vielen Fällen ist der Regionalversorger nicht der günstigste. Beim Wechsel fallen auch keine Sondergebühren z.B. für Zähler, oder Strom ablesen an.

Geht mal etwas schief bleibt niemand ohne Strom, denn der Regionalversorger muss die Stromversorgung absichern.
Ein Strompreisvergleich ist für jeden Verbraucher in regelmäßigen Abständen sinnvoll. Nur so kann festgestellt werden, ob der aktuelle Vertragspartner mit anderen Anbietern im Vergleich noch kostengünstig ist.
Im Internet ist das über entsprechende Stromrechner sehr leicht möglich. Da sehr viele diese Vergleichsmöglichkeiten anbieten, ist es sinnvoll, wenn die Vergleichsrechner gewählt werden, die z, B. von der Stiftung Warentest empfohlen wurden.

light-bulbs-1125016_1280Beim Vergleich werden in die Maske des ausgewählten Rechners der Jahresverbrauch, die gewünschte Zahlungsart (Vorkasse, Abschlag)die bevorzugte Stromlieferung Ökostrom, Paketpreis, oder normale Lieferung, Vertragslaufzeit und die Postleitzahl angegeben. Sofort werden die für das Gebiet möglichen Stromanbieter mit ihren Preisen und Lieferbedingungen aufgelistet. Die meisten Anbieter bieten für den Wechsel einen Sonderbonus an, der bei der Zahlung den Strompreis günstig beeinflusst. Wichtig ist dabei, das Kleingedruckte und die Sonderbedingungen für die Bonuszahlung zu lesen.

Viele Kunden gehen in der Praxis leer aus, weil sie einen geforderten Punkt nicht erfüllt haben (z.B. volle 12 Monate Vertragslaufzeit).

Bestehende Versorger Vergleichen

Die entsprechenden Unterlagen können sofort ausgefüllt und verschickt werden. Auch die fristgerechte Kündigung beim bisherigen Versorger kann mit erfolgen. Diese Vereinbarung sichert den nahtlosen Übergang vom bisherigen Versorger zum neuen Stromtarif.

Bei der Vereinbarung von Paketpreisen mit Vorauszahlungen besteht immer die Gefahr, das bei Insolvenz, oder Konkurs des Unternehmens das gezahlte und nicht verbrauchte Geld weg ist.
Vor dem Vertragsabschluss sollten unbedingt die Vertragslaufzeit und die Kündigungsmöglichkeiten beachtet werden.
Die normalen Lieferverträge haben eine Laufzeit von 12 Monaten. Sie können einen Monat vor Vertragsablauf gekündigt werden. Andernfalls verlängert sich der Vertrag wieder um ein Jahr. Nach jeder Strompreiserhöhung in der Vertragslaufzeit besteht Sonderkündigungsrecht (§ 5 der Stromgrundversorgungsordnung). Die Preiserhöhung muss 6 Wochen vor dem In kraft treten angekündigt werden und das Sonderkündigungsrecht gilt 4 Wochen. Kein Sonderkündigungsrecht gibt es, wenn der Strompreis durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer, oder durch erhöhte Stromdurchleitgebühren steigt.
Auch nach dem Wechsel sollte, ev. kurz vor Vertragsende, wieder ein Vergleich mit anderen Anbietern vorgenommen werden.